Startseite
  Über...
  Archiv
  Meine Musik:
  Gästebuch
  Kontakt

 
Freunde
    nagasu
    - mehr Freunde


Links
  KenKen's Blog
  Yoji's Blog
  Omittchi's Blog
  tigerchens blog


http://myblog.de/kasu

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Weihnachten- Geburtstag- Silvester...

... etwas viel für eine Woche!

Musik: Winamp Playlist, atm DBSK- "Evergreen"
Stimmung:Schwer zu sagen...


So... nachdem ich mich jetzt einige Zeit hier nimmer gemeldet habe, dachte ich muss ich auch das mal wieder nachholen, obwohl mir im Augenblick eigentlich gar ned der Sinn danach steht...

So das Jahr 2007 ist zu Ende und 2008 hat seine Pforten geöffnet und ich harre der Dinge, die da kommen...
In manchen Aspekten hat das Jahr ungefähr genauso angefangen, wie 2007 auch.... ziemlich nüchtern, aber nun ja, es gibt Dinge, mit denen kann ich leben!
In anderen Aspekten gab es einige Neuerungen, aber im großen und ganzen könnte man sagen es fing genauso bescheiden an, wie 2007 nur eben... anders.

2007 fing an mit einem kläglichen Scherbenhaufen, der mal mein Herz gewesen war und ein paar andere kleinere Probleme...
Ich meine, wenn ich jetzt zurückblicke, kann ich wohl mit Bestimmtheit sagen das ich mich verändert habe und auch einiges dazugelernt habe.
Beispielsweise habe ich gelernt das der Verlust eines geliebten Menschen und ein gebrochenes Herz, so sehr es schmerzt, nicht das Ende der Welt ist. Es braucht Zeit, aber man kommt darüber hinweg. Sicher es gibt immer wieder Momente, in denen man erinnert wird, aber auch in diesen Momenten kommt man immer besser damit klar.
Aus dieser Erkenntnis heraus ergibt sich, das irgendwie alles was daneben geht, auch irgendwo eine gute Seite hat. Ich habe ein neues Fandom gefunden (für das mich meine Umwelt zwar gerne mal hasst, aber das kann ich nicht ändern). Ich gebe zu es nimmt viel Zeit in Anspruch, aber das liegt vermutlich hauptsächlich auch damit zusammen, dass ich momentan einfach zuviel Zeit habe. Ein Umstand, den ich gerne geändert hätte, der aber leider nicht in meiner Macht alleine steht. Deshalb ziehe ich jetzt auch neue Wegen in betracht, aber dazu später.
Im Verlauf des Jahres habe ich einen Traum endgültig aufgegeben und irgendwo tief in mir drin, einen Neuen gefunden. Ich habe mein Studium abgebrochen und bin auf Ausbildungssuche. Schon relativ früh, noch bevor meine Brüder soweit waren, hatte ich den Traum Studentin zu sein, in einer großen, alten Universität zu studieren, wie ich es im Fernsehen gesehen und darüber gelesen habe. Das habe ich auch letztlich geschafft, doch hielt der Traum nicht das was er versprach. Das Unileben machte mir schon bald keinen Spaß mehr, war zu trocken und das altehrwürdige Gebäude, welches die Universität in meinem Traum dagestellt hatte, stellte sich als kahler, baufälliger Betonklotz heraus, in dem es im Winter zog und im Sommer viel zu warm war. Gut, das lag vermutlich an der Universität selber und es hätte bestimmt einen Ort gegeben, der besser zu meiner Vorstellung gepasst hätte. Vielleicht wäre es mir dort besser ergangen, wer weiß das schon, aber es hat sich eben so ergeben.
Gut diesen Traum habe ich aufgegeben und bin wieder zurück in mein Elternhaus gezogen, habe mich mehr in mich zurückgezogen und bin, soweit ich es selber beurteilen kann, noch ruhiger geworden.
Ich verlange von niemandem, dass er versteht was dieses Fandom des K-Pop/Rock und alles was damit zusammenhängt für mich bedeutet. Ich weiß es gibt genügend Menschen um mich herum, Freunde, Bekannte, ja zeitweise vermute ich selbst meine Eltern, auch wenn sie es nicht sagen, die denken das es mittlerweile in eine Art Sucht ausgewachsen ist. Vielleicht mag es nach außen hin so scheinen, aber für mich ist es anders. Es macht mir Spaß, mich damit zu beschäftigen, es lenkt mich ab von dem etwas trostlosen Alltag, auch wenn ich dadurch anderes vernachlässige. Ich kann verstehen, dass es für manche enttäuschend ist, aber das bin ich. So war ich, so bin ich und ich habe mir geschworen mich für niemanden zu verbiegen.
Musik, ob ich sie nun verstehe oder nicht (also textlich), war schon immer ein wichtiger Teil von mir. Es mag jetzt vielleicht klingen als sei ich 80 und nicht die 23, die ich bin, aber es ist mir wichtig, mittlerweile wohl sogar noch wichtiger als früher. Es gab und gibt nichts schlimmeres als Stille, besonders wenn ich allein bin. Als ich klein war und über die Grundschulzeit hin bin ich mit der Musik meines Vaters und meines ältesten Bruders aufgewachsen, Jazz von Sorten Glenn Miller und Gruppen wie Queen und Genesis. Durchzogen von der fröhlichen kindlichen Welt von Benjamin Blümchen, Bibi Blocksberg und dergleichen, die ich gehört habe, wenn ich allein war oder abends im Bett. Während der Anfangszeit des Gymnasiums war es dann Caught in the Act und Backstreet Boys. Zum Teil weil mir die Musik einfach gefiel, die Melodien mir halfen über die Alltagsprobleme einer 12/13 jährigen hinwegzuhelfen, denn damals verstand ich die englischen Lyrics genauso wenig, wie heute die koreanischen und japanischen. Zum anderen Teil hörte ich die Musik, um dazuzugehören, um Anschluß zu finden, denn über Musik kann man Freunde gewinnen, genauso wie man sie verlieren kann.
Etwas später fing ich dann an die Texte besser zu verstehen und Situationen mit bestimmten Liedern zu verbinden. Bis heute muss ich bei "MmmBop" von Hanson an den Jungen denken, den ich 1997 in einem Musiklehrgang vom Musikverein, kennengelernt habe und den man wohl als das bezeichnen kann, was man kitschigerweise erste große Liebe nennt, zumindest in Teenager-Maßstäben. Und bei "Weird" und "I will come to you" and die vielen Nächte in denen ich traurig war und mich in den Schlaf geheult habe.
Doch wie es die Natur der Sache will, wächst man am Alltag und verändert sich auch, so auch ich. Wo im Großteil der Rest meiner Klassenkameraden begannen sich am Wochenende auf Parties rumzutreiben und rauszugehen, ihre ganz eigenen Erfahrungen machten, wurde ich zum Außenseiter, der keinen Spaß daran hatte und sich immer mehr zurückzog. Und schneller als man gucken konnte, zeigte sich wer von meinen Freunden, die ich hatte, sich wirklich die Mühe machten sich für mich zu interessieren, auch wenn ich nicht jedes Wochenende weg war. Es blieben nicht viele, soviel war klar. Ich hab's versucht, ich war für alle da, die es wollten, hab mir häufig die Geschichten von den Wochenenden angehört, getröstet wenn irgendwas mit irgendwelchen Kerlen daneben gegangen war oder sonst etwas im argen gewesen ist. In meiner Klasse war ich quasi bekannt als die seelische Müllhalde, nur für mich hatte keiner Zeit und Interesse. Auch damit fand ich mich ab, schließlich war ich es ja selber Schuld, wollte ich doch das Party und Alkoholleben nicht teilen, war nur das dicke Mädchen, die für alle da war, wenn sie es brauchten. Vermutlich war das mein Fehler, ich war zu nett und das hat man ausgenutzt.
Das war dann den Punkt an dem ich schließlich anfing auch in der Schule bzw. in den Pausen Musik zu hören, denn ich hatte es satt, nichtstuend und allein rumzustehen, also sperrte ich einfach alles aus und bedröhnte mich mit meiner Musik, Alternativ Melodic Metal, wie Nightwish und Rhapsody, nicht der Pop und HipHop Schmus, der sonst bei allen bzw. den meisten beliebt war, mit dem ich schlicht nichts anfangen konnte.
In der Zeit fand ich auch drei neue(/alte) Freunde, die dieselbe Musik anfingen zu hören und ähnliches erlebten und das schweißte uns zusammen. Und auch wenn Entfernung und meine Vorlieben jetzt zum Teil zwischen uns stehen, sich die Dinge zwischen uns verändern, bin ich ihnen allen dankbar für alles und hab sie wahnsinnig lieb, wenn ich es auch vielleicht zu selten sage. Ich werde immer für sie da sein, man muss nur auf mich zukommen, denn Erfahrung hat mir abgewöhnt nach zu fragen. Wohl nicht das Beste, aber so ist es nun mal.
Mit diesen neuen Freunden erlebte ich dann auch die Harry Potter-Liebe und darauffolgend die Manga und Anime-Verrücktheit. Damit kam ich mit J-Pop/Rock in Berührung, der mich recht schnell in seinen Bann zog und damit noch viel weiter von meinen Klassen und Stufenkameraden weg, doch störte ich mich daran nicht weiter, denn ich hatte ja jetzt Freunde die mich verstanden.
Seit dem Abitur... ja sagen wir, es gibt wenige, die ich wirklich vermisse bzw. es vermisse sinnlose Gespräche zu führen, wenn der Unterricht zu langweilig wurde.
Ich verwirklichte meinen Traum und wurde Studentin... und wurde bitter enttäuscht.
Ich kämpfte aber weiter, in der Hoffnung das es einfach Anfangsschwierigkeiten waren, doch es wurde nicht besser. Ich begann mich mehr denn je mit meiner Musik zu beschäftigen, hatte Musik für ungefähr jede Stimmung, die meine Mitbewohnerinnen zeitweise warnten mir zu nahe zu kommen oder sie erst recht zu mir brachte, um mich einfach in den Arm zu nehmen.
Im verlaufe der Zeit begann ich schließlich mich nach anderweitigen Möglichkeiten umzusehen, bereit den geplatzten Traum aufzugeben. Doch auch da hagelte es nur Absagen. Um mich davon abzulenken fand ich etwas neues um mich abzulenken. Ich vertiefte mich in den Anime "Prince of Tennis" und noch mehr in die dazugehörige Musik, über die ich auch wieder neue Bekanntschaften schloß unter anderem die Person, die mir dann zum Jahreswechsel 2006/2007 das Herz brach, die aber gleichzeitig dafür verantwortlich war, dass ich das Fandom des K-Pop/Rock überhaupt kennenlernte. Zu Anfang war ich noch zurückhaltend was die koreanische Musik anging, blieb ich doch noch mehr im japanischen Bereich, um der Person nah zu bleiben bzw näher zu kommen, doch schließlich nutzte es nichts und ich schaufelte mir, dank meiner Nettigkeit, mein eigenes Grab. Und an dieser Stelle kann ich wohl mit Fug und Recht behaupten, wer in so einer Situation sagt "Ich bin glücklich, so lange du glücklich bist, auch wenn es bedeutet das du einen Anderen hast" hat keine Ahnung, denn das mag vielleicht im Film funktionieren, aber in der Gott verdammten Realität nicht, es tut einfach nur verdammt weh!
Vermutlich war das auch der Grund, warum ich mich dann so offen an das koreanische Musikbusiness gemacht habe und mittlerweile nur noch sehr bedingt japanisch. Um etwas zu haben, das mich kaum mit der Person verbindet, etwas völlig neues, um mich von der Enttäuschung und Verletzung abzulenken und darüber hinweg zu kommen und als kurz darauf meine Oma starb verstärkte sich das auch noch einmal, denn nun musste ich auch noch diesen Verlust irgendwie überwinden, noch weiter addierend zu der gleichbleibenden Absagenflut auf all meine Bewerbungen.

Und damit wäre ich am jetztigen Punkt wieder angekommen, am -mittlerweile- 05.01.2008. Immer auf dem neuesten Stand was den K-Pop/Rock angeht und immer für neues offen.
Immernoch ohne Ausbildungsplatz.
Habe jetzt durch meine Tante den Anstoß bekommen wohl oder übel über den Tellerrand meiner Vorstellungen rauszusehen und etwas ganz neues zu versuchen. Bislang habe ich versucht etwas zu finden, bei dem ich meine Freude an Sprachen und mein Interesse an fremden Kulturen irgendwie einzubringen, doch bislang habe ich damit kein Glück gehabt. Jetzt werde ich es wohl mal mit etwas völlig anderem versuchen und schauen, ob ich mit etwas Glück eventuell noch kurzfristig in eine schulische Ausbildung zur PTA reinkomme.
Ja, jeder der mich kennt, denkt sich jetzt vermutlich "Jetzt ist sie völlig durchgedreht!" Aber man sieht, Not macht erfinderisch und an Chemie hatte ich ja auch zu Schulzeiten doch Interesse hab mir selber nur nicht sehr viel darin zugetraut, bleibt eigentlich nur Mathe und Physik und ich denke das müsste ich schon irgendwie hinbekommen, wenn ich mich auf den Hosenboden setze...

Aber davon völlig losgelöst habe ich zu Anfang irgendwann einen neuen Traum erwähnt. Ich weiß gar nicht, ob ich es wirkich als solchen bezeichnen soll, oder viel eher als etwas utopische Idee.
Menschen, die mich kennen, wissen das ich schon immer eine recht ausgeprägte Fantasie hatte und diese auch schon früh in Geschichten verpackt habe. Ich erinnere mich das ich früher, im Kindergarten und Grundschulalter mir Geschichten überlegt habe und sie dann auf Kassette aufgenommen habe. Auf die Art und Weise entstand ein kindliches Werk, welches nie vollendet wurde, mit dem klangvollen Namen "Die Geschichte des grünen Gullydeckels der plötzlich verschwunden war". Lacht wenn ihr wollt, ich tue es auch, wenn ich daran denke, aber damals war mir das sehr ernst.
Später kamen dann Geschichten über mich und meine Freunde, über Harry Potter und diverse andere Fanfictions.
Dann habe ich irgendwann angefangen Rollenspiele zu schreiben und verlor dadurch die Muse und die Fähigkeit alleine etwas längeres zu schreiben. Es war furchtbar, aber mit dem neuen Fandom fand ich auch diese Fähigkeit wieder und begann zu Anfang eigentlich lediglich die etwas verrückten Träume einer Freundin in Worte zu verfassen und eine Geschichte zu schreiben, an der ich mittlerweile gut ein 3/4 Jahr schreibe, die mittlerweile weit über 250 Seiten (in word, 12p Schrift) und 119 Kapitel umfasst und nicht mal annähernd ein Ende findet. Es macht mich wirklich stolz, auch wenn ich das eigentlich wirklich zum reinen Eigenvergnügen machen und natürlich dem meiner treuen Leser (die drei, die sie bisher zu Gesicht bekamen).
Doch in letzter Zeit, fragt mich meine Mutter immer wieder danach, wenn sie mich mal wieder in meinem Zimmer findet, konzentriert bei der Arbeit, ob ich daraus nicht etwas machen könnte. Gut aus diesem monsterstück Arbeit wohl nicht, denn das ist der Nachteil an *FAN*fiction, es gibt haufenweise Copyrightprobleme, da es auf realen Personen basiert, mal ganz davon abgesehen, dass ich einen deutlichen Überfluß an schwulen Beziehungen schildere, die nicht annähernd die Realität beschreiben und niemals Zustimmung in unserer verkorksten Gesellschaft finden würde.
Gut, das hätte sich also erledigt, aber letztens hat sie mir einen Artikel aus unserem regionalen Käseblatt von Zeitung einen Artikel gegeben, über ein Mädchen, die mit 13 ihr erstes Buch veröffentlicht hat. Gut es gehörte etwas Glück dazu, aber Tatsache ist, sie hat es geschafft und mittlerweile sind dem schon drei weitere gefolgt.
Meine Mutter meinte, das sollte ich mir doch einmal ansehen und seither denke ich darüber nach, ob ich etwas in der Art vielleicht auch schaffen könnte.
Vielleicht ergibt sich für mich ja mal die Möglichkeit etwas ganz eigenes zu schreiben, vielleicht aber auch nicht, mal sehen... wer weiß es schon. Die Frau Rowling hat auch eine ganze Weile gebraucht, bis Harry zum Erfolg wurde... ich werde diese Idee, diesen Traum, mal ganz bestimmt nicht aus den Augen verlieren.
5.1.08 01:09





Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung